Heilfasten bei Hautproblemen

Wer unter Hautproblemen wie Neurodermitis leidet, ist permanent auf eine spezielle Hautpflege und Behandlung angewiesen. Daneben können aber auch spezielle Methoden zu einer Verbesserung der Hautkrankheit beitragen. So kann zum Beispiel durch Heilfasten, mit der Reinigung des Körpers, eine natürliche Wirkung der Heilung erzielt werden.

Ursache und deren Folgen

Das größte Organ des Körpers ist die Haut. Alle Schweißdrüsen, Haare und Zellen besitzen unterschiedliche Aufgaben, um den Körper und Organe zu schützen. Wird die Haut krank, wird das meist sehr schnell wahrgenommen. So auch bei Neurodermitis. Die Ursache als Auslöser für die Hautkrankheit kommt vom Darm. Entzündungen oder das Ungleichgewicht im Darmbereich lassen die Hautkrankheit verschlimmern oder ausbrechen. Ein Juckreiz begleitet die Hauterkrankung. Neben den gängigen Behandlungsmethoden, kann aber auch eine alternative Methode durch Heilfasten durchaus sehr sinnvoll sein. Der Darm wird dadurch gereinigt und die Giftstoffe ausgeschwemmt. Der zusätzliche Verzicht auf Nikotin, Alkohol und Koffein bringt den belasteten Darm beim Fasten zum Durchatmen. Unterstützt werden kann die Fastenkur mit einem Bad in Weizenkleie und das Kühlen der entzündlichen Stellen.

Welche Getränke sind geeignet

In der Fastenzeit wird auf feste Nahrung verzichtet. Damit der Körper während dieser Zeit nicht austrocknet, ist viel Trinken wichtig. Die Auswahl der Flüssigkeiten ist dabei groß. Wenn Sie eine Saftfastenkur anstreben, werden hauptsächlich Obst- und Gemüsesäfte getrunken. Beim Molke-Fasten kann die Molke mit Obstsaft und Wasser gemischt und über den Tag genommen werden. Damit der Darm in Schwung kommt, können Sie morgens mit Sauerkraut- oder Pflaumensaft nachhelfen, das befreit den Darm von Schadstoffen. Beim Fasten mit Tee wird dagegen auf Säfte verzichtet. Teefasten sollte auch nur dann angestrebt werden, wenn Sie ansonsten gesund sind. Begleitend zur Kur ist viel Bewegung an der frischen Luft wichtig. Nach einigen Tagen können Entzündungen und Juckreiz bereits gemildert sein.

Bevor die Kur begonnen wird, sollten Sie sich eine Woche zuvor darauf einstellen. In der Woche des Fastens sollten Sie auf Süßigkeiten, Fleisch und Nahrung, die fetthaltig ist, verzichten. Zwei Tage vor der Kur sollte Nahrung mit viel Ballaststoff verzehrt werden.

Hautproblemen den Kampf ansagen

Fastenkuren sind eine gute Alternative, um chronische Hauterkrankungen, wie die Neurodermitis, bei der Heilung zu unterstützen. Ausgewählte Kuren, um der Neurodermitis entgegenzutreten, sind mit einer Fastenzeit durchaus machbar. Besprechen Sie sich aber dennoch vorher mit Ihrem behandelnden Arzt.